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RePoRI

Entwicklung genetischer Marker für die Resistenz gegen Infektionen des Respirationstraktes beim Schwein


Koordinator

Prof. Dr. G.-F- Gerlach

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover

Institut für Mikrobiologie


Beteiligte Forschungseinrichtungen

  • Klinik für kleine Klauentiere und Forensische Medizin und Ambulatorische Klinik, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
  • Max-Planck-Institut für Molekulargenetik, Berlin
  • ATLAS Biolabs GmbH, Köln (assoziierter Partner)
  • Klinik für Wiederkäuer und Schweine, Justus-Liebig-Universität Gießen
  • IVD GmbH, Hannover (assoziierter Partner)
  • Klinische Forschergruppe OE6710, Medizinische Hochschule Hannover

Projektbeschreibung

Mit RePoRI (Entwicklung genetischer Marker für die Resistenz gegen Infektionen des Respirationstraktes beim Schwein) wurde eine Erweiterung des laufenden IRAS Projektes (Infektion und Resistenz im Atemtrakt des Schweines) bewilligt. Dies war erforderlich, da i) die Ergebnisse aus IRAS die Hypothese unterstützen, dass eine züchterische Selektion von Schweinen auf erhöhte Resistenz gegenüber Atemwegsinfektionen möglich ist und ii) absehbar war, dass eine abschließende Identifikation aussagekräftiger genetischer Marker in dem in IRAS zur Verfügung stehenden Zeitrahmen nicht möglich sein würde.

 

Innerhalb des RePoRI Verbundes ist die Durchführung der folgenden Arbeiten vorgesehen:

·         Zucht einer segregierenden F2-Familie aus Elterntieren der Rassen Hampshire und Deutsche Landrasse,

·         Aerogene Belastung der F2 Tiere, anschließende klinischer, phänotypische und pathologisch-anatomische Charakterisierung (wie in IRAS etabliert),

·         Expressionsanalyse der Lymphknoten und/oder Lungen der Tiere in den extremen Quartilen,

·         Genotypisierung der F0, F1 und F2 Tiere,

·         QTL-Analyse und Bestimmung möglicher positioneller Kandidatengene

·         eQTL-Analyse,

·         Identifizierung und Charakterisierung funktionaler und pseudofunktionaler SNPs („single nucleotide polymorphisms“),

·         Modellierung der Erreger-Wirt-Interaktion; darauf aufbauend die Entwicklung von Hypothesen zur Ursache der Wirtsresistenz.

 

Mit diesen in RePoRI vorgesehenen Arbeiten sollen die Ergebnisse aus IRAS soweit komplementiert und vertieft werden, dass die Erstellung eines SNP-Array Prototyps für die Genotypisierung auf solche Allele, die mit der Resistenz gegenüber Atemwegsinfektionen assoziiert sind, möglich wird. Nach umfangreicher Prüfung unter Produktionsbedingungen könnten die Ergebnisse eines derartiger SNP-arrays in wenigen Jahren als ergänzendes Merkmal Eingang in die Zuchtwertschätzung in Basiszuchtbetrieben finden.

 

 



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