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10.09.2009

IAMO erfolgreich beim Einwerben von DFG-Mitteln

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) hat sich im Zeitraum 2005 bis 2007 erfolgreich um Fördergelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beworben. Dies bestätigt das heute veröffentlichte Förder-Ranking der DFG. Im Fachgebiet Tiermedizin, Agrar- und Forstwissenschaften belegen die Hallenser Wissenschaftler Rang drei. Insgesamt 1,3 Millionen Euro betrug die Fördersumme, die die DFG dem IAMO für Forschungsprojekte bewilligt hat. Damit gehört das IAMO in diesem Fachgebiet, nach dem Forschungsinstitut für die Biologie landwirtschaftlicher Nutztiere (FBN) Dummersdorf und dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) Greifswald, zu den erfolgreichsten nicht-universitären Einrichtungen.

Lesen Sie mehr dazu in der Pressemitteilungdes Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: idw

 

10.09.2009

Aigner: Wir bauen eines der modernsten Forschungsinstitute für Tierseuchenerreger der Welt

Dieses Bauprojekt untermauert die weltweit führende Rolle des Friedrich-Loeffler-Instituts auf dem Gebiet der Tiergesundheit, sagte Bundesministerin Aigner heute auf dem Richtfest für den Neubau von Labor- und Stallgebäuden des Bundesforschungsinstituts auf der Insel Riems. Hier entsteht für Arbeiten mit Tierseuchenerregern der höchsten Sicherheitsstufe eines der modernsten Forschungsinstitute der Welt. >>>

Quelle: BMELV

 

09.09.2009

300 Millionen Euro für neues Tierseuchenforschungszentrum auf Riems

Auf der Insel Riems ist am 4. September Richtfest für das neue Tierseuchenforschungszentrum des Friedrich-Loeffler-Instituts gefeiert worden.

Der 300 Millionen teure Hochsicherheitskomplex besteht aus einem hochmodernen Labor- und einem Tierhaltungstrakt und soll im Oktober 2010 anlässlich des einhundertsten Institutsjubiläums bezugsfertig für Mensch und Vieh sein. Seit 1910 wird bereits auf der Ostsee-Insel Riems an Tierseuchen geforscht.Die denkmalgeschützten Gebäude werden nun ergänzt durch einen rund 80 000 Quadratmeter großen Labor- und Stallkomplex. >>>

Quelle: biotechnologie.de

 

07.09.2009

Schavan: "Gemeinsam in Europa gegen Tierkrankheiten"

BMBF fördert Europäische Forschungsoffensive für die Tiergesundheit / 16 europäische Länder beteiligen sich mit insgesamt 20 Millionen Euro

Kein Tag vergeht ohne Berichte über die Neue Grippe, kein Tag ohne Warnungen vor Schäden für Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Die Neue Grippe führt uns die Folgen einer Influenza-Infektion deutlich vor Augen. Neben der direkten Ansteckung einer von Mensch zu Mensch übertragenen Viruserkrankung steigt durch Globalisierung und Klimawandel aber zunehmend auch die Gefahr, dass sich tierische Infektionserreger weiter ausbreiten und auf den Menschen übertragen werden. So sind die Folgen der Vogelgrippe für Nutztierbestände und deren Ansteckungspotential für den Menschen noch in akuter Erinnerung.

Die wirtschaftlichen Folgen von Infektionserkrankungen bei Nutztieren, aber auch die anhaltende Sorge um deren Übertragbarkeit auf den Menschen verdeutlichen, wie wichtig eine international konzertierte und schlagkräftige Forschung im Kampf gegen Tierseuchen ist, sagte am Freitag Bundesforschungsministerin Annette Schavan. Deshalb startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit 15 weiteren europäischen Partnern eine Forschungsoffensive im Kampf gegen Tierkrankheiten. 20 Millionen Euro sollen für europäische Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt werden, dabei beteiligt sich Deutschland mit vier Millionen Euro. >>>

Quelle: BMBF

 

03.09.2009

Professor Folkhard Isermeyer neuer Präsident des von Thünen-Instituts

Der Agrarökonom Professor Dr. Folkhard Isermeyer ist mit Wirkung vom 3. September 2009 zum Präsidenten des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI), Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, ernannt worden. Im Rahmen einer Feierstunde wurde Herr Professor Isermeyer heute (3. September) von Bundesministerin Ilse Aigner in sein neues Amt eingeführt. Gleichzeitig wurde dabei sein Vorgänger Professor Carsten Thoroe verabschiedet, der als Gründungspräsident anderthalb Jahre lang den Aufbau des Johann Heinrich von Thünen-Instituts kommissarisch geleitet hatte und der Ende Juni 2009 in den Ruhestand getreten ist.

Lesen Sie mehr dazu in der Pressemitteilung des Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: idw
 

03.09.2009

Erfolgsmodell Insekt: Forscher entlocken den heimlichen Herrschern der Welt ihre Geheimnisse

Insekten sind die erfolgreichsten Tiere der Erde: Mit über einer Million beschriebener Arten zeigen sie die mit Abstand größte Vielfalt aller Organismen auf unserem Planeten. Von diesem Erfolg in der Evolution wollen die Forscher in Gießen lernen. Ihr Ziel ist es, in heimischen Insekten neue Wirkstoffe zu identifizieren, die in der Medizin, im Pflanzenschutz oder in der Lebensmittelbiotechnologie eingesetzt werden können. Die Justus-Liebig Universität Gießen (JLU) und die Fraunhofer-Gesellschaft haben vertraglich eine strategische Allianz vereinbart, um gemeinsam in den angewandten Lebenswissenschaften neue Schlüsseltechnologien zu entwickeln. Am heutigen Donnerstag, 3. September 2009, erfolgte der Startschuss für den Aufbau der Fraunhofer-Projektgruppe Bioressourcen in Gießen, die das Land Hessen mit vier Millionen Euro aus dem Forschungsförderungsprogramm LOEWE unterstützt. Die Projektgruppe soll einen neuen Forschungsschwerpunkt etablieren und ausbauen, der als besonders innovativ und zukunftsweisend gilt: die Insekten-Biotechnologie.

Lesen Sie mehr dazu in der Pressemitteilung des Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: idw
 

25.08.2009

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von transnationalen Kooperationsprojekten in der Tiergesundheit im Rahmen der europäischen Initiative EMIDA

Die Förderinitiative EMIDA (Emerging and Major Infectious Diseases of Animals) dient zur Unterstützung ausgewählter transnationaler Kooperationsprojekte  in den Bereichen Infektionskrankheiten bei Nutztieren und Aquakulturen sowie Forschung zu Resistenzen der Erreger. EMIDA flankiert damit als ergänzende europäische Maßnahme den nationalen Förderschwerpunkt FUGATO (Funktionelle Genom-Analyse im Tierischen Organismus), dessen Fragestellungen zu Gesundheitsaspekten bei landwirtschaftlichen Nutztieren jedoch schwerpunktmäßig auf züchterische Maßnahmen ausgerichtet sind.

Das Ziel der EMIDA-Initiative ist es, durch die strategische Planung und Gestaltung gemeinsamer Forschungsprogramme eine umfangreiche transnationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der bedeutenden infektiösen Erkrankungen der Nutztiere zu entwickeln und somit die technologischen und wissenschaftlichen Kompetenzen der beteiligten Forschungspartner im europäischen Umfeld zu vernetzen und zu bündeln.

Die deutschen Kooperationspartner erhalten dadurch Zugang zum Know-how anderer europäischer Partner. Durch diese europaweite Kooperation im Bereich der Nutztierforschung werden die Ziele der Hightech-Strategie der Bundesregierung sowie der Internationalisierungsstrategie des BMBF weiter verfolgt und ein Beitrag zur Erreichung der Lissabon-Ziele geleistet. Die Förderinitiative ist komplementär zur Förderung im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm und wird zudem von der Europäische Kommission unterstützt.

Nähere Informationen finden Sie hier!

Quelle: BMBF

 

19.08.2009

Grundlagen schaffen für ein gesundes Leben: Informationsnetzwerk zu Schweingrippe und anderen Zoonosen jetzt auch im Internet

Schweinegrippe, SARS oder Salmonellen gehören zu den bekanntesten Zoonoseninfektionen, - also Krankheiten, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden. Die Erforschung von Zoonosen erfordert eine langfristige Zusammenarbeit von Wissenschaftlern unterschiedlichster Disziplinen. Um das notwendige Wissen zu sammeln und es im Kampf gegen Zoonoseninfektionen gezielt einzusetzen, ist auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine Nationale Forschungsplattform für Zoonosen entstanden, die nun unter www.zoonosen.net auch im Internet zu finden ist. >>>

Quelle: BMBF

 

19.08.2009

Lindemann: Risiken durch antibiotikaresistente Erreger minimieren

Unser Ziel ist es, die Situation möglichst umfassend im Blick zu haben, sagte Gert Lindemann, Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz heute in Berlin bei der feierlichen Übergabe von Zuwendungsbescheiden an die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und die Freie Universität Berlin für Forschungsvorhaben zu bestimmten Bakterien. >>>

Quelle: BMELV

 

29.07.2009

BVL fördert Forschungsprojekt zum verbesserten Nachweis von gentechnisch veränderten Organismen

Der Bedarf an schnelleren und effektiveren Untersuchungsverfahren steigt

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) fördert gemeinsam mit der britischen Verbraucherschutzbehörde Food Standards Agency seit dem 1. Juni 2009 das zweijährige Forschungs- und Entwicklungsprojekt GMOseek. Ziel des Projekts sind bessere Nachweismöglichkeiten von Anteilen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in Lebens- und Futtermitteln sowie Saatgut. An dem Projekt beteiligen sich insgesamt fünf Forschungs- beziehungsweise Untersuchungslaboratorien aus Belgien, Deutschland, Slowenien sowie die Gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission.

Lesen Sie mehr dazu in der Pressemittteilung des Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Quelle: idw
 
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EMIDA ERA-Net
Informationen zur ERA-Net Initiative EMIDA im Bereich Tiergesundheit finden Sie auf der Webseite http://www.emida-era.net/

BMBF
Lesen Sie hier mehr über die neue Hightech-Strategie des BMBF: >>>

Projektträger Jülich
Der Projektträger Jülich (PtJ) führt für verschiedene Auftraggeber das Projektmanagement von Förderprogrammen und Förderschwerpunkten durch, ist Nationale Kontaktstelle für bestimmte Forschungs- und Technologieförder- programme der EU und betreut Aktivitäten bei der bilateralen internationalen Kooperation und bei der Internationalen Energieagentur.

AGENAE
In Frankreich existiert ein zu FUGATO vergleichbares Förderprogramm AGENAE (Analyse des GENomes des Aimaux d`Elevage). >>>