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Forschung für eine nachhaltige Tierproduktion |
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geMMAStrukturelle und funktionelle Untersuchung der genetischen Variation des MMA-SyndromsProjektleitungDr. Nicole Kemper ForschungseinrichtungChristian-Albrechts-Universität Kiel, Institut für Tierzucht und Tierhaltung http://www.gemma-kiel.de/ ProjektbeschreibungDas Nachwuchsgruppenprojekt geMMA wurde konzipiert, um systematisch die am Mastitis-Metritis-Agalaktie (MMA)-Komplex beteiligten bakteriellen Erreger zu identifizieren und genetische Polymorphismen, die mit diesen Phänotypen assoziiert sind, zu detektieren. Der MMA-Komplex stellt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, aber auch unter Aspekten der Tiergesundheit und des Wohlbefindens, das wichtigste Erkrankungsgeschehen bei Sauen im peripartalen Zeitraum dar. Neben den Schäden bei der Sau führt die mit Agalaktie einhergehende Mastitis zu einer -oft tödlichen- Nährstoffunterversorgung der Ferkel. Verschiedenste Bakterien wurden aus erkrankten Tieren isoliert, wobei vorrangig Escherichia coli an der Pathogenese beteiligt ist. Die Behandlung erfolgt mittels Antibiotika. Dem genetischen Hintergrund der Erkrankung wurde bislang wenig Beachtung geschenkt. Die hauptsächlichen Projekt-Ziele sind die detaillierte Analyse der Erreger, insbesondere der beteiligten Escherichia coli und ihrer Virulenzfaktoren, sowie die Aufklärung der Mechanismen der phänotypischen Variation und die Identifikation von Kandidatengenen und genetischen Markern. Da die Zucht auf Krankheitsresistenz einen alternativen Weg zur Verbesserung sowohl der Tiergesundheit, des Wohlbefindens, der Produktivität, der Produktqualität als auch des Verbraucherschutzes eröffnet, ist die Intention des Nachwuchsgruppenprojekts letztendlich die Aufklärung der Mechanismen der pathogen-spezifischen MMA-Resistenz.
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