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16.08.2004

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kürzlich ausgeschriebene FUGATO-Programm zur funktionellen Genomanalyse am tierischen Organismus hat nicht nur zur Gründung des Industrieverbundes Fugato (IVF), sondern auch zu einer Neustrukturierung des Fördervereins für Biotechnologieforschung (FBF) geführt, dessen Geschäftsstelle sich im Haus der Tierzucht in Bonn befindet.
Ursprünglich von Organisationen der Schweinezucht und –Besamung gegründet, ist der Förderverein Anfang dieses Jahres um die Tierart Rind erweitert worden. Die Interessen der Mitglieder werden in vier verschiedenen Fachbereichen für die Gemeinschaftsforschung gebündelt, und zwar in jeweils einem Fachbereich für die Genomanalyseforschung Rind und Schwein und analog in einem Fachbereich für die Reproduktionsforschung.

Der FBF wird sich als Wirtschaftspartner in einzelne Projekte des BMBF-Vorhabens FUGATO einbringen.

Zur Zeit befinden sich die von zahlreichen wissenschaftlichen Instituten eingereichten Förderanträge in der Begutachtung durch das Ministerium. Der Zeitplan sieht vor, dass Ende dieses Jahres erste Bewilligungsbescheide ergehen. In erster Linie werden Ziele in den Bereichen Tiergesundheit und Produktqualität verfolgt. Seitens des BMBF werden hierfür jährlich ca. 2 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. In den Fachbereichen „Reproduktionsforschung“ fördert der FBF verschiedene Projekte bislang noch ausschließlich mit eigenen Mitteln.

Um die Arbeit im FBF fachlich kompentent koordinieren und begleiten zu können, ist zum 1.8.04 eine junge Wissenschaftlerin, Frau Dr. Susanne Roosen, eingestellt und mit der Geschäftsführung betraut worden.
Frau Dr. Roosen hat Ende letzten Jahres ihre Promotion bei Prof. Dr. Dr. h.c. mult. E. Kalm am Institut für Tierzucht und Tierhaltung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel abgeschlossen. In ihrer Dissertation befasste sie sich mit der Analyse von Genen, die eine Verbesserung der Eutergesundheit beim Rind bewirken. Danach war sie am Institut als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Schwerpunkt Erbfehleranalyse beim Schwein tätig. Das Studium der Agrarwissenschaften Schwerpunkt Tierproduktion führte sie ebenfalls in Kiel durch, nachdem sie zuvor eine Ausbildung zur landwirtschaftlich-technischen Assistentin in einem mittelständischen Saatzuchtunternehmen absolviert hatte.


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Der Projektträger Jülich (PtJ) führt für verschiedene Auftraggeber das Projektmanagement von Förderprogrammen und Förderschwerpunkten durch, ist Nationale Kontaktstelle für bestimmte Forschungs- und Technologieförder- programme der EU und betreut Aktivitäten bei der bilateralen internationalen Kooperation und bei der Internationalen Energieagentur.

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In Frankreich existiert ein zu FUGATO vergleichbares Förderprogramm AGENAE (Analyse des GENomes des Aimaux d`Elevage). >>>

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